Der Montag, der erste vollständige Skitag, begann pünktlich um 7.30 Uhr beim Frühstück. Manche noch halb im Traum, andere schon voller Energie. Um 9.00 Uhr standen die Wiener Neustädter jedenfalls geschniegelt und geschniegelt als Erste beim Sessellift. Wer hätte gedacht, dass Jugendliche freiwillig so früh auf der Piste stehen? Schon nach dem Skitag in St. Corona und den ersten Übungen gestern waren deutliche Fortschritte zu sehen: Kurven wurden sicherer, Bremsmanöver eleganter und Stürze seltener – zumindest meistens. Das Wetter zeigte sich zunächst typisch winterlich: Schneefall und eher bescheidene Sicht am Vormittag. Doch am Nachmittag wurde es deutlich freundlicher, und sogar die Sonne ließ sich kurz blicken – vermutlich, um zu überprüfen, ob noch alle da sind. Die Schülerinnen und Schüler aus Wiener Neustadt zeigten sich jedenfalls top motiviert und kaum zu bremsen. Am Abend wartete dann die Qual der Wahl: Schneeschuhwanderung oder Kegeln standen auf dem Programm, während andere lieber in der Halle turnten oder bei Brettspielen ihre taktischen Fähigkeiten unter Beweis stellten. Da sich allerdings nicht alle an die Hausregeln hielten, mussten einige noch Spezialaufgaben erledigen – sagen wir so: Auch abseits der Piste kann man ins Schwitzen kommen. Am Abend ist es ruhig geworden. Alle waren müde, die Beine schwer, und die Betten wirkten besonders einladend. Bereit für Tag 3!
































