Sport

Tag 2: Spaß war nicht verhandelbar

Der Dienstag auf der Sommersportwoche begann mit einigen nächtlichen Nachwirkungen: Mehrere Laserpointer wurden eingesammelt, nachdem sie für unerwartete Lichteffekte gesorgt hatten. In einem Zimmer hatte sich zudem ein besonders kreatives Abendprogramm entwickelt – ein lautstarkes Versteckenspiel mitten in der Nacht, das schließlich beendet wurde. Entsprechend machte sich am Morgen bei manchen noch leichte Müdigkeit bemerkbar. Um 7:30 Uhr stand das Frühstück auf dem Programm. Es präsentierte sich einfach, aber gut. Genau richtig, um Energie für den bevorstehenden Tag zu tanken. Danach ging es zunächst zum Einkaufen, bevor sich die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein wieder Richtung Strand aufmachte. Dort zeigte sich schnell eine weitere besondere Fähigkeit: Verhandlungsgeschick. Begegnungen mit den allgegenwärtigen Strandverkäufern entwickelten sich zu kleinen Verhandlungsduellen. Besonders bemerkenswert: Der Preis für angeblich „originale Gucci-Brillen“ konnte von 20 Euro auf beeindruckende 4 Euro gedrückt werden. Ein Erfolg, der für große Erheiterung sorgte. Anschließend wartete ein echtes Highlight: Der Besuch im Wasserpark. Zahlreiche Rutschen in unterschiedlichsten Formen und Geschwindigkeiten sorgten für Begeisterung. Das gemeinsame Ausprobieren, das Anstehen, das Lachen – all das machte diesen Teil des Tages zu einem der unterhaltsamsten. Der Spaß stand dabei eindeutig im Vordergrund. Am Nachmittag rückte der Sport wieder stärker in den Fokus. Das Angebot war vielfältig: XXL-Stand-up-Paddling, das Gleichgewicht und Teamarbeit forderte. Volleyball, mit intensiven Ballwechseln im warmen Sand. Fußball, das für besonders spannende Szenen sorgte. Ein Höhepunkt war das Fußballduell gegen eine Gruppe 18-jähriger Italiener. Die Ausgangslage ließ zunächst Zweifel aufkommen. Der Respekt vor den älteren Gegnern war groß, und die Motivation zu Beginn eher vorsichtig. Doch mit Unterstützung und Zuspruch gelang es schließlich, die Schüler zum Antreten zu bewegen. Das erste Spiel entwickelte sich zu einer knappen Angelegenheit und ging mit 2:3 verloren. Im zweiten Spiel machte sich dann die körperliche Belastung bemerkbar, und es endete mit 0:3. Trotz der beiden Niederlagen überzeugten die Schüler mit großem Einsatz, Mut und Kampfgeist. Gegen Abend waren die Erschöpfung und die intensiven Eindrücke des Tages deutlich spürbar. Nach dem gemeinsamen Abendessen ließ der Tag jedoch noch nicht ganz nach: Schließlich ging es erneut in die Innenstadt von Lignano, wo der Tag in lebhafter Atmosphäre seinen Ausklang fand. So endete der zweite Tag, der von vielen unterschiedlichen Erlebnissen geprägt war. So kann´s weitergehen…

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